Dies ist eine Diskussion über Pflanzenbeet ist Sondermüll im Betrieb und Wartung Forum, was Teil der Extraforum: Kleinkläranlagen -Kategorie ist; Hallo ich habe eine Frage. Ich wollte mir eine Pflanzenkläranlage zulegen da hat mir eine Anbieter erzählt das ich alle ...
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Hallo
ich habe eine Frage. Ich wollte mir eine Pflanzenkläranlage zulegen da hat mir eine Anbieter erzählt das ich alle 10 Jahre das Pflanzenbeet erneuern muss und das der Sand und Kies Sondermüll ist. Stimmt das? Viele Grüße und Danke für die Antworten |
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Hallo KEIN,
wenn man ein Palnzenbeet nach Betreibsanleitung pflegt hält es länger. Das älteste Planzenbeet das wir in der Wartung haben ist 13 Jahre und ist noch völlig in Takt. Je nach dem mit welcher Körnung die PKA gebaut sind kann es vorkommen das Schwebstoffe die sich im Beschickerschacht befinden den Zulaufverteiler verstopfen. Dieser wird von Jahr zu Jahr mehr verstopft. Die Folge ist Fützenbildung da das Wasser nun über die verstopfte Fläche in Richtung Ablauf des Planzenbeetes seinen Weg sucht. Immerhin ist es ja ein Sand/Kiesfilter im Boden verbaut. Da am Ende des Planzenbeetes aber immernoch sauberes Wasser heraus kommt reagieren die wenigsten Betreiber. Da mir keine Lösung bekannt ist wie man diesen Filter Rückspühlen kann, bliebe nur die angesprochene Lösung! Welche Art von Abfall dies dann ist kann ich auch nicht sagen. Da der Sand dann mit Klärschlamm vermischt wäre würde ich sagen muss dieser nach Klärschlammverordnung entsorgt werden. Vielleicht hat ja noch jemand hier mehr Erfahrung damit. Finde das Thema recht interessant!!!
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mfg KKA Maximum -Zertifiziertes Fachunternehmen für die Wartung von Kleinkläranlagen (DWA) -Zertifizierer Kordes Kläranlagenpartner -Zertifizierter FLUIDO Partner -Zertifizierter ATB Servicepartner in Hessen und Thüringen Kontaktaufnahme |
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Hallo KEIN und KKA Maximum,
der Aussage, dass nur fachgerechter Bau und Wartung eine langfristige Funktionsfähigkeit sichern, kann ich, obwohl ich technische Lösungen bevorzuge, nur zustimmen. Die Aussage, dass ein Sand-Klärschlammgemisch nach der Klärschlammverordnung zu entsorgen ist, trifft meiner Meinung nach, nur unter dem Zusatz zu, dass diese Verordnung das Aufbringen auf landwirtschaftlich und gärtnerisch genutzte Böden regelt und höchst umstritten ist. Man braucht: a) ausreichend Flächen, auf denen unter bestimmten Bedingungen das Gemisch aufgebracht werden kann, b) Nachweise über die Ungefährlichkeit des Ausbringens und damit in Verbindung c) die Genehmigung der zuständigen Behörde. An diesen Hürden sind schon echte Kämpfer zumindest als kleine Grundstückseigentümer gescheitert. Dient man wie üblich den Klärschlamm in diesem Gemisch den Entsorgern an, können sie es nicht über ihre Technik (zentrale Anlagen) entsorgen. Die mir bekannten Möglichkeiten der Entsorgung sind dann die Verbrennung in Müllverbrennungsanlagen wie häufig auch bei Klärschlamm aus zentralen Anlagen, oder die Entsorgung als Sondermüll in entsprechenden Deponien. Ich würde deshalb die Einstufung als Sondermüll nicht ausschließen wollen, soweit die zuständige Behörde nichts anderes zulässt bzw. der Entsorgungsträger nichts anderes anbietet. In meinen Augen ist die Klärschlammverordnung ein Musterbeispiel für die Privilegierung der Landwirtschaftsbetriebe zu lasten der Umwelt. Was die Landwirtschaft an Gülle und Klärschlamm in Massen ausbringen darf, entzieht sich jeder öffentlichen Kontrolle. Für den kleineinleitenden Bürger gibt es hingegen strengste Anforderungen. Warum in diesem umweltfreundlichen Forum durch KKM Maximum ausgerechnet auf diesen ökologischen Sündenfall verwiesen wird, ist erklärungsbedürftig. Lieber KEIN, richte Dich darauf ein, dass Du für die Entsorgung Deiner „schadstoffbelasteten“ Kiesel ordentlich berappen musst, während in Deiner Nachbarschaft subventioniert und privilegiert Landwirtschaftsbetriebe Gülle in Boden und Grundwasser einleiten dürfen und Klärschlamm auf die Felder kippen. Tut mir leid! Aber mit der Entsorgung von Abwasser und Folgeprodukten lässt sich so viel Geld verdienen! Auch da sieht es so aus, als ob Lobby über Umweltschutz siegt. Vielleicht bilden sich ja über diese Foren mal Strukturen die gegenhalten. Viel Glück! Peter Fischer Kontakt: E-Mail: abwasser@ibfischer.de, Tel./Fax: 0371 (Chemnitz, Sachsen) – 511833 Web: Untitled Document |
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| pflanzenbett, pflanzenkläranlage, sondermüll |
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