Regenwassernutzung

Kampagnebetrieb für max. 1000 E

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Alt 20.05.2010, 08:38
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Registriert seit: 20.05.2010
Beiträge: 2
Standard Kampagnebetrieb für max. 1000 E

Hallo zusammen,
ich bin noch ein Neuling im Bereich der Abwasserbehandlung. Habe das Problem, dass ich für eine SKianlage die ungefähr drei Monate im Jahr im Betrieb ist ein mögliches System ausdenken soll, um das Abwasser zu behandeln. Das System muss für ungefähr 1000 Einwohner ausgelegt werden. Dabei handelt es sich ja nicht mehr um ne KKA. Weiß vielleicht irgendwer, was am Besten geeignet ist, oder hat irgendwelche Erfahrungen dazu. Nach einiger Recherche scheint mir eine Art Festbettreaktor sinnvoll??
Über eine Antwort würde ich mich freuen.
Gruß.
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  #2 (permalink)  
Alt 10.06.2010, 01:07
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Klärinteressierter
 
Registriert seit: 26.08.2006
Ort: Chemnitz, Sachsen
Beiträge: 21
Standard Wo werden denn Skiliftbetreiber mit 1000 Nutzern so allein gelassen?

Hallo „kein Plan 1984“,

ich gehe mal davon aus, dass es sich um häusliche Abwässer (Toiletten etc.) handelt. Wenn Gewerbe (Gastronomie u.a.) dran hängt, sieht es mit der Bewertung anders aus.

Es gibt nach meiner Kenntnis keine Verfahren, die das laufende saisonale Abwasseraufkommen mit diesen Mengenunterschieden (schon gar nicht im Winter) verarbeiten kann.

Aus meiner Sicht gibt es 3 Möglichkeiten:

1. Einbindung in ein System, dass die Schwankungen verkraften kann.
2. Dauerhafte Einleitung in eine abflusslose Grube und Entsorgung in regionale Kläranlagen oder
3. Zwischenspeicherung in einem Behälter und spätere Reinigung über eine eigene Kläranlage.

Natürlich kann man auch eine 1000-EW-Anlage für die Saison vorhalten. Das ist aber wohl nicht der Sinn der Anfrage.

Wieso gibt es keine örtliche Unterstützung bei der Lösungsfindung? Was steckt da dahinter?

Peter Fischer

Kontakt:
E-Mail: abwasser@ibfischer.de, Tel./Fax: 0371 (Chemnitz, Sachsen) – 511833
Web: Untitled Document
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  #3 (permalink)  
Alt 13.06.2010, 06:57
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Registriert seit: 20.05.2010
Beiträge: 2
Standard

Hallo Herr Fischer,
die ganze SKianlage befindet sich in Estland, weit ab von anderen Dörfern und Gemeinden. Darum ist es auch nicht möglich das Abwasser zu einem anderen Ort zu leiten. Das können sich die Besitzer hier nicht leisten. Das war auch einer meiner ersten Gedanken. Es handelt sich um ein, zwei Restaurants, die direkt in einem Hotel mit eingebunden sind, einige kleine Shops und die Skianlage.
Ich denke mein Chef wollte einfach mal eine andere Meinung dazu hören bzw eine Alternative finden, die vielleicht andere Aspekte mit einbindet, als die, die er sich bereits überlegt hatte.
Vielleicht sollte es auch einfach nur ein Test werden, um zu schauen, wie viel Ahnung ich habe, da ich mich zur Zeit noch im 6. Semester (Praxissemester) befinde.
Gruß und danke für die Hilfe
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