Vollbiologische Kläranlage - Fragen zum Betreib
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Die vollbiologische Kläranlage - Fragen und Antworten
Woher kommt der viele Schaum in der Kläranlage?
Schaum entsteht z.B. aus Waschmitteln, Haushaltsreinigern... oder aus Eiweißverbindungen, die in der Kläranlage entstehen. Falls die Anlage vor kurzem (max. 3 Monaten) in Betrieb genommen wurde, so ist die Schaumbildung noch normal. Sollte die Inbetriebnahme schon länger her sein, sollten Sie versuchen den Gebrauch von Waschmitteln etwas einzuschränken.
Geruchsbelästigung tritt zum einen auf, wenn die vollbiologische Kläranlage gerade erst in Betrieb genommen wurde. Nach maximal 3 Wochen Betreibszeit dürfte aber keine Geruchsbelästigung mehr bestehen. Gut funktionierende Anlagen riechen nicht oder kaum. Andererseits kann es sein, dass die Anlage nicht ordnungsgemäß funktioniert oder die Entlüftung fehlerhaft oder nicht vorhanden ist. Benachrichtigen Sie in diesem Fall Ihre Wartungsfirma!
Schlamm in der Nachklärung weist im Regelfall auf eine gute Reinigungsleistung hin.
Mücken weisen darauf hin, dass Ihre vollbiologische Kläranlage gut arbeitet. Obwohl die in der Kläranlage geschlüpften Büschelmücken nicht stechen, kann man in der Klärgrube von innen (vor die Lüftungslöcher) Fliegengitter anbringen.
Nein! Zum einen ist das Wasser eines Schwimmbades gechlort, und zerstört damit die benötigten Mikroorganismen in der Kläranlage. Zum anderen würde die große Menge Wasser (auch bei Regen) die Anlage komplett durchspülen. Das Wasser muß jedoch in jeder Kammer eine Zeit lang stehen, um richtig gereinigt zu werden.
Färbemittel für die Wäsche, WC- Steine, Blondierungen, Dauerwellflüssigkeit oder Tönungen für die Haare sind meistens die Ursache hierfür. Die Inhaltsstoffe dieser Produkte sind sehr agressiv, und sollten nicht in biologische Kläranlagen gelangen.
Der Steuerschrank Ihrer Kläranlage ist zu laut? Falls der Schrank an der Wand hängt, hängen Sie in probeweise ab. Die Schallwellen und Schwingungen übertragen sich nämlich oft über die Wand. Stellen Sie den Schrank auf eine dämmende Unterfläche (z.B. Styropor). Es können auch "Schwingmetalldämpfer" oder "Schalldämpfer" eingebaut werden. Fragen Sie hierzu Ihre Wartungsfirma. Zur Not hilft meist nur noch eine Verlegung des Steuerschrankes an einen anderen Ort.
Möglich ist auch eine zusätzliche Dämmung durch Schaumstoff oder Glaswolle. Dabei sollten Sie unbedingt darauf achten, die Lüftungsgitter des Steuerschrankes nicht zu verdecken, damit es nicht zu Hitzestaus kommt.
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