Liebe Leserin, Lieber Leser, unser April Newsletter ist auch diesmal so abwechslungsreich wie das Wetter.
INHALT
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1. UV-Hygienisierung jetzt auch für Kleinkläranlagen
2. Aktuelle Pressestimmen zum Thema Kleinkläranlagen
3. Neues von Klaeranlagen-Vergleich.de
4. Termine und Seminare
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Auch im neuen Monat gibt es wieder interessante Neuigkeiten im Bereich Kleinkläranlagen.
Lesen Sie z.B.
- welche Vorteile UV-Hygienisierung hat.
- dass Bayern seine Förderung aufgestockt hat.
Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen!
1. UV-Hygienisierung jetzt auch für Kleinkläranlagen
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Bereits seit Jahrzehnten setzt man in der Wasseraufbereitung UV-Licht zur Desinfektion von Trinkwasser ein. Diese Technik wurde jetzt auch für Kleinkläranlagen entdeckt. Die ersten praxistauglichen Anlagen bzw. Nachrüstmodule werden Mitte des Jahres verfügbar sein.
Technisch ist das Verfahren simpel: Das biologisch geklärte Abwasser wird mit UV-Licht (Wellenlänge 253 Nanometer) bestrahlt. Die DNA der Mikroorganismen wird manipuliert und die Zellteilung verhindert. Schädliche Keime können sich nicht mehr vermehren.
Die UV-Technik hat Vorteile:
Kostengünstig
Die UV-Lampe hat eine recht lange Lebensdauer. Es gibt keine mechanisch beantspruchten Baugruppen.
Auch bei Ausfall unbedenklich
Eine defekte UV-Lampe z.B. hat keinen Einfluss auf die biologische Klärstufe. Es wird dann "nur" nicht mehr hygienisiert.
Wahrscheinlich bald auch nachrüstbar
Da das UV-System nicht Bestandteil der biologischen Reinigungsstufe ist, sondern nachgeschaltet wird, wird es demnächst wahrscheinlich auch Nachrüstmodule geben.
Trotzdem seien auch die Nachteile erwähnt:
Probleme bei trübem Abwasser
Logischerweise muss das UV-Licht das Wasser durchdringen. Daher darf die Trübung des Klarwassers nicht zu hoch sein.
Eben keine Filterung
Das Wasser wird zwar keimfrei, dennoch werden feine Schmutzpartikel nicht herausgefiltert. Das ist nur mit Mikro- bzw. Ultrafiltrationsanlagen möglich. Für die meisten Anwendungen (Gartenbewässerung z.B.) stellt das allerdings kein Problem dar.
FAZIT:
UV-Hygienisierung ist sicher auch für Kleinkläranlagen sehr interessant. Die Vorteile liegen auf der Hand. Einige Hersteller haben auch schon entsprechende Anlagen auf dem Prüffeld. Die Anlagen werden dann die Zulassungsstufe +H (plus Hygienisierung) erfüllen. Wir halten Sie auf dem Laufenden.
Bis dahin sind Sie herzlich zur Diskussion in unserem Forum eingeladen:
http://www.klaeranlagen-vergleich.de/forum/phpBB2/viewtopic.php?t=448
bv | Klaeranlagen-Vergleich.de
2. Aktuelle Pressestimmen zum Thema Kleinklärtechnik
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Neues Förderprogramm hilft beim Bau von Kläranlagen
03.04.2006, Buchloer Zeitung
http://www.all-in.de/redsys/c.php/allin/lokales/index.php?l=de&dom=dom1&id=601654
In Bayern startet ein neues Förderprogramm für Wasserversorgungs- und Abwasseranlagen. Mit 100 Millionen Euro will der Freistaat zu kommunalen Investitionen in Höhe von bis zu 200 Millionen Euro anregen, erklärt die Ostallgäuer Abgeordnete Angelika Schorer (CSU). Schwerpunkt der Förderung sei der ländliche Raum. Möglich wurde das Förderprogramm durch eine Einigung zwischen Staatsregierung und kommunalen Spitzenverbänden, wonach der Freistaat die Mittel für den Bau von Wasserversorgungs- und Abwasseranlagen aus dem Finanzausgleich aufstockt. Dadurch könnten die Wartezeiten bis zur Auszahlung der Zuwendungen unter drei Jahren bleiben. „Die Entscheidung für mehr Investitionen unterstützt nicht nur das Baugewerbe, sondern ermöglicht auch notwendige Investitionen in die kommunale Infrastruktur und entlastet die Bürger finanziell“, betont Schorer. Auch bei der Förderung von Kleinkläranlagen hat sich die CSU für die Erhöhung des Haushaltsansatzes um fünf Millionen Euro ausgesprochen. Damit sollen Einwohner im ländlichen Raum unterstützt werden, die nicht an eine öffentliche Kläranlage angeschlossen werden. Ziel der Landtagsfraktion sei insgesamt, die Leistungsfähigkeit der rund 100 000 auf Dauer notwendigen Kleinkläranlagen zu erhöhen. Fast alle Bürger angeschlossen Angelika Schorer erklärt: Der Freistaat habe in den vergangenen 60 Jahren die Kommunen mit rund elf Milliarden Euro beim Bau von Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungsanlagen unterstützt. Ergebnis dieser Förderung sei, dass 98,8 Prozent aller bayerischen Bürger an ein öffentliches Trinkwassernetz und 95 Prozent an ein öffentliches Kanalnetz angeschlossen sind.
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Verzwickte Vorgaben – alles klar?
Mittelbayrische
http://www.donau.de/nachrichten/region/neumarkt/meldung.shtml?rubrik=mz&id=62884
ROSSTHAL (ufr/pvg). Die Abwasserentsorgung war Hauptthema der Bürgerversammlung. „Wir haben keine andere Wahl als den Bau von Kleinkläranlagen“, sagte Ortssprecher Johann Straubmeier. Bürgermeister Rudolf Eineder informierte über die Planung der restlichen Entsorgung. Nachdem ein deutliches Umdenken hin zum Aspekt „Abwasser soll dort gereinigt werden, wo es entsteht“ erfolgt sei, habe man, so der Bürgermeister, die Lösungen erarbeitet, die jetzt aus Umwelt- und Förderungsgründen, umgesetzt werden sollen. Das Konzept sei in der Stadtratssitzung vom 18. Januar verabschiedet worden, das Wasserwirtschaftsamt stimmte demnach am 10. März dem vorzeitigen Baubeginn zu. Das Bauamt habe die notwendige Gebäudeliste der mit Kleinkläranlagen zu versorgenden Anwesen bereits eingereicht. Für die Ortsteile Hennenberg, Wattenberg und Roßthal kommen nur Kleinkläranlagen als Dauerlösung in Frage, die jedoch, weil die Ortschaften im Karstgebiet liegen, besondere Anforderungen erfüllen müssen. Unter bestimmten Voraussetzungen darf gereinigtes Abwasser von den Landwirten in der Güllegrube entsorgt werden, was jedoch aus Kostengründen nicht rentabel sei. Eineder informierte auch über die derzeit noch gegebenen Fördermöglichkeiten die eine große finanzielle Entlastung für die Bauherren bringe. Fördersummen erläutert So gebe es je nach Anlage ab 1500 Euro, zusätzlich 750 Euro für die Erweiterung der Mehrkammergrube, und weil es sich um ein Karstgebiet handelt, nochmals 500 Euro zusätzlich an Fördergeld. Gleichzeitig verwies Eineder auch auf die Vorteile. „Man verzichtet auf lange Leitungen“, erklärte er, und Kleinkläranlagen sind demnach die finanziell günstigere Lösung für alle Beteiligten. Wer eine Kleinkläranlage brauche, benötige ein Gutachten eines Sachverständigen des Wasserwirtschaftsamts. Das Stadtoberhaupt verwies dabei an Anton Brendel aus Wattenberg und Ludwig Englmann aus Berching. Wenn Unterlagen, Gutachten und Erlaubnis vom Landratsamt vorliegen, kann gebaut werden. Nach Fertigstellung müsse die Kleinkläranlage von diesem Sachverständigen noch abgenommen werden, das Abnahmeprotokoll gehe zu
m Landratsamt, und der Kläranlagenbetreiber könne bei der Gemeinde seinen Antrag auf Förderung stellen, vertiefte der Bürgermeister die Vorgehensweise. Über die Technik und den Bau der von der Firma Huber entwickelten „Membrane Clear Box“ für Kleinkläranlagen informierte ausführlich Anton Neger von der Huber-Technologie. Die Vorteile dieser Technik sind die Reinigung des Abwasser auf Badewasserqualität und die niedrigen Investitionskosten. Für Roßthal ergebe sich die Reinigungsstufe D±H, was bedeute, dass eine Pflanzenkläranlage die Anforderungen für den Reinigungsgrad nicht erfüllen könne.
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3. Neues von Klaeranlagen-Vergleich.de
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Viel Neues gibt es nicht zu berichten. Es freut uns allerdings, dass Klaeranlagen-Vergleich.de auch 2006 wieder erhöhte Seitenaufrufe verzeichnen konnten.
Im Dezember 2005 hatten wir z.B. durchschnittlich 2888 Seitenaufrufe täglich.
Jetzt im April sind es bereits 7190 Seitenaufrufe täglich.
Das zeigt, dass sich im Sektor Kleinkläranlagen auch dieses Jahr wieder einiges tun wird. Haben Sie Verbesserungsvorschläge? Immer her damit! Wir danken Ihnen im Voraus.
Gerne können Sie unser Forum dazu nutzen:
http://www.klaeranlagen-vergleich.de/forum/phpBB2/smalltalk-und-forum-feedback-vf8.html
4. Termine und Seminare der nächsten drei Monate
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4.-6.4.2006
Betrieb und Wartung von Kleinkläranlagen -Erwerb der Fachkunde-
Ort: Dresden
Veranstalter: LV Sachsen/Thüringen (Frau Trülzsch, Tel. 0351/203 20 25)
9.-11.5.2006
Fachkundelehrgang für die Wartung von Kleinkläranlagen
Ort: Dorsten
Veranstalter: LV NRW A. Schley
22.-24.5.2006
Fachkunde für die Wartung von Kleinkläranlagen
Ort: Altentreptow
Veranstalter: LV Nord-Ost, Frau Ganske 0391-7348815
26.-28.6.2006
Kurs zur Erlangung der Fachkunde für die Wartung von Kleinkläranlagen
Ort: Nienburg
Veranstalter: LV Nord, Jennifer Rohlfes, Tel.: 05121/509800
28.6.2006
Workshop "Wartung von Kleinkläranlagen" in einer Parallelveranstaltung für Abwasserbeseitigungspflichtige Körperschaften/Behörden bzw. Wartungsfirmen
Ort: KUBUS Leipzig
Veranstalter: LV S/T Frau Trülzsch
Wir bedanken uns für Ihr Interesse!
Klaeranlagen-Vergleich.de
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