Liebe Leserinnen und Leser,
wir begrüßen Sie herzlich im Februar- Newsletter 2007.
INHALT
1. Ihre Meinung zu unserem Newsletter
2. Branche meldet wieder steigende Nachfrage
3. Presse- Neuigkeiten in der Branche
4. Termine und Seminare
Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen!
1. Ihre Meinung zu unserem Newsletter
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Sie lesen unseren Newsletter regelmäßig? Dann machen Sie mit und sagen Sie uns Ihre Meinung!
Wir haben dazu ein besonderes Forum eingerichtet:
http://www.klaeranlagen-vergleich.de/forum/phpBB2/viewtopic.php?p=2641
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2. Branche meldet wieder steigende Nachfrage
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Nach der schwachen Konjunktur für die Kleinkläranlagen- Branche in der zweiten Jahreshälfte 2006 geht es nun wieder aufwärts.
Die Nachfrage nach Klärsystemen ist im Januar 2007 gestiegen. Als Grund dafür nennen Fachleute Neuerungen in der Förderpolitik, sowie besser informierte Wasserbehörden bzw. Landratsämter.
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3. Presse- Neuigkeiten aus der Branche
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Gute Werte, aber langfristig hoher Aufwand
Donaukurier 18.01.2007
http://www.donaukurier.de/news/hilpoltstein/art596,1586487.html
Kai-Uwe Bader
Hilpoltstein/Stetten (cyb) "Kleinkläranlagen sind von den Abwasserwerten vielfach besser als zentrale Kläranlagen", sagt Otto Heimbucher vom gleichnamigen Geowissenschaftlichen Büro in Nürnberg und zerstreut damit die Sorgen vieler Besitzer solcher Anlagen, die zweifeln , ob sie damit der Umwelt etwas Gutes tun. "Wer selbst entscheiden kann, ob er sich an eine zentrale Kläranlage anschließen lässt , oder eine eigene kleine Anlage baut , kann die preisgünstigere Lösung wählen." Dies jedoch bezweifelt Heinrich Wägemann vom Ingenieurbüro Klos in Spalt. "Eine zentrale Anlage ist meiner Ansicht nach immer die bessere Variante, da damit die geforderten Werte besser eingehalten werden." In die selbe Kerbe schlägt auch Volker Siebel vom Wasserwirtschaftsamt in Nürnberg: "Große Kläranlagen sind prozessstabiler und liefern auf Dauer die besseren Werte."
Ob ein Ort jedoch angeschlossen wird oder nicht, entscheidet meist nicht der einzelne Einwohner, sondern die zuständige Gemeinde. Die Einwohner bekommen hier nur selten ein Mitspracherecht.
Wer aufgrund der Entscheidung seiner Gemeinde eine Kleinkläranlage betreiben muss , kann für ein Drei-Kammer System mit 2000 bis 3000 Euro Baukosten rechnen. Dazu kommt eine biologische Reinigungsstufe, die entweder als natürliche Pflanzenbeetanlage, oder als technische Anlage, ausgeführt ist. Die Kosten betragen für beide Varianten zwischen 3000 und 5000 Euro. "Für das Drei-Kammer-System kann ein Betreiber mit staatlichen Zuschüssen von 450 Euro und für die biologische Anlage von 1500 Euro rechnen", sagt Heimbucher. "Die zusätzlichen jährlichen Kosten betragen 300 bis 450 Euro" schätzt er. "Darin sind dann allerdings alle Kosten für Schlammabfuhr, Wartung und Stromkosten für technische Anlagen enthalten."
Genau diesen Wert von 300 bis 450 Euro sieht Heinrich Wägemann vom Ingenieurbüro Klos in Spalt als das größte Problem: "Für mich sind solche Kleinkläranlagen nur von Nachteil, da vergleichsweise hohe Kosten auf wenige Leute umgelegt werden", sagt der Experte , der auch die Anlage der Familie Winkler geplant hat. Und bei diesen Kosten würde der persönliche Aufwand des jeweiligen Anlagenbetreibers noch gar nicht einberechnet. " Betriebstagebuch, Schlammabfuhr, Wasseruntersuchung, Gutachter und Pflanzenschnitt", zählt Wägemann die Punkte auf, um die sich der Betreiber einer Kläranlage selbst kümmern muss. "Und wenn dann die Werte nicht stimmen, muss er die Anlage vielleicht auch noch sanieren oder gar erneuern ."
Wenn das Anwesen dagegen an eine zentrale Kläranlage anschl ossen werde , dann müsse der Nutzer mit eineinhalb bis zwei Euro Kosten pro Kubikmeter Abwasser rechnen und läge damit meist deutlich unter den Kosten für eine eigene Kläranlage. "Und er hat keine weitere Arbeit damit, muss sich um nichts mehr kümmern."
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Preis für Europas höchstgelegene Kläranlage
Schweiz / Bauernzeitung.ch 15.01.2007
http://www.bauernzeitung.ch/?page_id=1&l=2&node=1&lvl=&navi_array=1&mod=news&news_id=1146
Entwicklung und Optimierung einer biologischen Kleinkläranlage auf der Bergstation Hohtälli ob Zermatt werden mit dem Muelheim Water Award 2006 ausgezeichnet.
Bis 2003 sei auf der Bergstation Hohtälli/Zermatt (3286 müM) eine Trockentoilettenanlage installiert gewesen, schreibt die Eawag, Wasserforschungsinstitut des ETH-Bereichs in einer Medienmitteilung. Diese Anlage habe aber Geruchsprobleme und grossen Personalaufwand verursacht und gleichwohl den Komfortansprüchen der Gäste kaum genügt. Nun habe die Eawag zusammen mit der Zürcher Firma terraLink und den Zermatt Bergbahnen eine Kleinkläranlage zur Aufbereitung und Wiederverwendung von Toilettenabwasser entwickelt und deren Betrieb optimiert.
Der Anlage komme besondere Bedeutung zu, da allein in den Gebirgsregionen die aufgezeigte Problematik hundertfach auftrete und zudem in ariden Gebieten einer Wiederverwendung von Abwasser weltweit immer wichtiger werde. Das Projekt schone nicht nur die sensible alpine Umwelt, es zeige auch, dass eine effiziente und wirtschaftliche Reinigung des Abwassers im nahezu geschlossenen Kreislauf möglich sei.
Am 6. Februar 2007 würden terraLink und Eawag in Essen (D) für ihre innovative, lokale Abwasserentsorgungslösung mit dem erstmals verliehenen «Muelheim Water Award» ausgezeichnet. Der mit 20 000 Euro dotierte Preis werde vom deutschen Energiekonzern RWE getragen. Der Preis werde künftig alle zwei Jahre vergeben.
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4. Seminare und Fachtagungen der nächsten drei Monate
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05.-08.03-2007
Fachmesse TerraTec
Ort: Leibzig Messegelände
Veranstalter: Leipziger Messe GmbH, Hotline: 0341 678-8993
07.03.2007
Dezentrale Abwasserentsorgung 2007
(auf der o.g. Fachmesse TerraTec):
Ort: Congress Center Leipzig (Neues Messegelände Leipzig), Mehrzweckfläche 3
Veranstalter: DWA-Landesverband Sachsen/Thüringen (Frau Trülzsch, Tel. 0351/203 20 25)
17.-19.4.2007
Betrieb und Wartung von Kleinkläranlagen – Erwerb der Fachkunde -
>Ort: Dresden
Veranstalter: DWA-Landesverband Sachsen/Thüringen (Frau Trülzsch, Tel. 0351/203 20 25)
23.-27.4.2007
Kurs zur Erlangung der Fachkunde für die Wartung von Kleinkläranlagen
Ort: Nienburg
Veranstalter: LV Nord (Jennifer Rohlfes, Tel.: 05121/509800)
24.-26.4.2007
Fachkundelehrgang für die Wartung von Kleinkläranlagen
Ort: Dorsten
Veranstalter: LV NRW A. Schley http://www.dwa-nrw.de
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Wir bedanken uns für Ihr Interesse!
Der nächste Newsletter wird am 05. März erscheinen.
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