Jetzt ist es sicher: Die Betreiber der 50 000 bis 70 000 dezentralen Kläranlagen in Sachsen-Anhalt müssen bis Ende 2009 Ihre alten Anlagen modernisieren oder umbauen lassen. Das teilte Umweltministerin Petra Wernicke (CDU) am Dienstag in Magdeburg mit.
Rund 10% aller Sachsen-Anhalter sind nicht an eine zentrale Kläranlage angeschlossen, so dass die kleinen Klärgruben nun für den dauerhaften Einsatz modernisiert werden müssen. Sie müssen zum Beispiel mit einem System zur biologischen Abwasserbehandlung ausgestattet werden, was heute vielfach nicht der Fall ist.
Leider gibt es in Sachsen-Anhalt keine Förderung, so dass sie Betreiber der Anlagen selbst auf den Kosten sitzen bleiben. Allerdings hat das Land ein zinsgünstiges Darlehensprogramm ins Leben gerufen. Mehr dazu hier: http://www.klaeranlagen-vergleich.de/wordpress/2008/09/05/wo-gibt-es-im-osten-deutschlands-eine-foerderung-fuer-kleinklaeranlagen/
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