Quelle: Neuigkeiten aus der utp-Welt
Fernüberwachung entlastet Anlagenbetreiber und schützt vor Leistungsabfall.
Regelmäßige Eigenkontrollen und Wartungen der Kleinkläranlage sind lästig. Der Aufwand ist groß: täglich eine Sichtkontrolle des Anlagenbetriebs und monatlich Sichtkontrollen des Schlammabtriebs, der Zu- und Abläufe und des Schwimmschlamms. Darüber hinaus sollten die Betriebsstunden im Betriebsbuch vermerkt werden. Wird hier mit lässiger Hand gearbeitet, ist es nicht mehr weit bis man schlechte Ablaufwerte hat und die Anlage nicht mehr einwandfrei funktioniert.
Der bayrische Kläranlagen-Hersteller utp springt hier in die Bresche. Als erster Hersteller hat utp die bauaufsichtliche Zulassung zur Fernüberwachung von Kleinkläranlagen mittels Telemetrie vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) erhalten. Der Service kostet den Betreiber zwar 6 Euro monatlich, allerdings sollte man hier gegen rechnen, welche Kosten auf den Betreiber zukommen, wenn ein Mangel nicht früh genug bemerkt wird. Erste Auswertungen mit einem Vergleich zwischen fernüberwachten Anlagen und baugleichen ohne diese Technik, zeigen, dass die Anzahl an Grenzwertüberschreitungen halbiert werden konnte.
Grundsätzlich ist es möglich die Dienstleistung europaweit in Anspruch zu nehmen. Das System kann auch mit Kleinkläranlagen von anderen Herstellern kommunizieren. Allerdings nur unter zwei Voraussetzungen: Erstens muss für die Anlage vom betreffenden Hersteller eine Zulassungserweiterung für die Fernüberwachung von Kleinkläranlagen mittels Telemetrie beim DIBt beantragt worden sein. Und zweitens muss die Anlage den Datenaustausch mit dem vom BDZ Arbeitskreis empfohlenen Datenprotokoll beherrschen.
