(Verfasser: Fa. Uponor) Auch die besten, technisch hochwertigen Anlagen können nicht richtig funktionieren, wenn das Wasser Stoffe enthält, die den Abbau hemmen, nicht abbaubar sind, oder die Flocken- oder Biofilmbildung stören. Auch dauernde Unterlast kann in Belebungs- und SBR-Anlagen zu einem sehr geringen Schlammgehalt führen, so dass die Biologie einzelne, plötzlich auftretende Belastungsspitzen nicht bewältigen kann.
Solche Einleitungsbedingten Störungen können z. B. auftreten bei:
- Abwasser mit dauerhaft zu geringem Nährstoffgehalt (Unterlast
- Abwasser mit einer sehr hohen Kohlenstoff-Konzentration (Überlast)
- Abwasser mit flockungsstörenden Inhaltsstoffen, z. B. Tensiden
- Abwasser mit toxischen Stoffen (Medikamente, Desinfektionsmittel)
- bei gestörter Biocoenose, z. B. Blähschlamm
Was kann die Herstellerfirma oder der Wartungsdienst in solchen Fällen tun?
Meistens wird die Belüftung maximiert, in einem Betreibergespräch versucht man die Ursachen aufzudecken und eine Änderung der Abwasserzusammensetzung zu erreichen. In der Praxis enden dort dann meist die Möglichkeiten. Bei weiterer Fehleinleitung bedeutet dies Ärger mit Behörden, mit den Kunden, wiederholte, teure Ortstermine. Eine wirksame Abhilfe gab es bisher nicht.
Nun hat das Uponor-Labor eine zuverlässige und leicht einsetzbare Medizin für wasserbedingte Problemfälle entwickelt: „Uponor FlocPack“. Dieser zum Schutzrecht angemeldete, kleine Beutel wird während der Belüftung komplett in die biologische Kammer der Kleinkläranlage geworfen und entfaltet dort sofort die Wirkung einer kompletten Flockung auf der Basis von in der Klärtechnik langjährig bewährten Substanzen.

Anwender und Betreiber sind von dem sichtbaren Erfolg beeindruckt:
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Sofortige Flocken-Einbindung von Bakterien und Partikeln
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Deutliche Verminderung der Trübung
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Sofortiger, nachmessbarer Schlammzuwachs
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Spontane CSB-Reduzierung von bis zu 80%
- Schnelle und gründliche Sedimentation
- Langfristige Förderung der Nitrifikation
Durch die Anwendung kommt es zu einer deutlichen Senkung der Anlagenbelastung. Oft reicht diese kurzfristige Entlastung aus, um die Anlage in Schwung zu bringen, da nach der Anwendung auf einmal genug Schlamm vorliegt.
Bestens bewährt hat sich in der Praxis auch eine vier – sechswöchige Kur, bei der die Betreiber selber einmal wöchentlich ein Paket anwenden. Die Anwendung ist einfach, sauber und sicher, da alle Substanzen in einem wasserlöslichen Beutel verschweißt sind und erst im Wasser nacheinander in optimaler Reihenfolgen frei werden.
Im Falle von chemisch hervorgerufenen Flockungsstörung z. B. durch andauernde Fehleinleitung kann durch eine wöchentliche Anwendung auch in schwierigen Fällen der gesetzliche Grenzwert meist eingehalten werden.