Archive zur ‘Hersteller-Infos’ Kategorie

Umweltministerium fördert Einbau von Kleinkläranlagen

Donnerstag, Februar 26th, 2009 by admin

Quelle: SchwerinerVolkszeitung 17.02.09

BOIZENBURG – Bei seiner Wahlkreisbereisung durch die Boizenburger Region machte Minister Till Backhaus (SPD) auch bei der Firma Rota GmbH Station. Hier werden seit mehr als zehn Jahren Kunststoffformteile im Rotationsformverfahren entwickelt, konstruiert und produziert. Read the rest of this entry »

BAU 2009: Fontana Rain von Mall für die Gartenbewässerung

Dienstag, Februar 3rd, 2009 by admin

Fontana Rain von Mall für die Gartenbewässerung: Selber gießen war gestern – wir lassen bewässern!

Quelle: Mall GmbH 12.01.09

Die Donaueschinger Mall GmbH hat ihr Sortiment in der Gartenbewässerung durch eine Kooperation mit dem Beregnungsspezialisten Rain Bird erweitert. Das neue Paket Fontana Rain basiert auf den bewährten Mall-Gartenlösungen und bietet Kunden nun eine Lösung zur automatischen Gartenbewässerung an.

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Sachsen bringen Umwelttechnik in die USA

Montag, November 3rd, 2008 by admin

Quelle: Sächsische Zeitung 02.11.08

Ralf-Peter Busse zieht nicht zum ersten Mal seinen Rollenkoffer durch Flughäfen in den USA. Gleich nach der Gruppenreise mit sächsischen Unternehmern und Umweltminister Frank Kupfer (CDU) durch Weststaaten der USA will Busse noch einmal in den Osten des Landes: „Dort nehmen wir die ersten Anlagen in Betrieb.”

Der Leipziger Ingenieur und Chef von 55 Beschäftigten der Busse GmbH stellt Kleinkläranlagen her, zusammen mit Roth Umwelttechnik in Bischofswerda. Busses Membranen reinigen Wasser, wo es keinen Anschluss ans Kanalnetz gibt – demnächst vielleicht in US-Nationalparks. „Wir bekommen die Chance, unsere Systeme anzubieten”, sagt Busse, sein Gesprächspartner sei „ein Glücksgriff” gewesen. Die Deutsch-Amerikanische Handelskammer hat mögliche Partner für Busse und ein Dutzend andere sächsische Firmenvertreter zusammengetrommelt. Read the rest of this entry »

Firma Jung stellt neue robuste Belüfter- und Pumpentypen vor

Mittwoch, Mai 7th, 2008 by admin

Quelle: JUNG PUMPEN GmbH

Steinhagen / München – SBR-Kleinkläranlagen arbeiten mit Belüfter- und Pumpenaggregaten, die hohen Anforderungen ausgesetzt sind. Um Funktionsstörungen zu vermeiden, stellen Hersteller deshalb besonders hohe Anforderungen an die Qualität dieser Aggregate. Der deutsche Markenhersteller Jung Pumpen führt jetzt mit “oxyperl” und “oxylift” zwei speziell für die KKA-Technik entwickelte Produktreihen ein, die neue Maßstäbe setzen. Read the rest of this entry »

Im Kläranlagen-Wasser soll man baden können

Freitag, Februar 1st, 2008 by admin

Quelle: SZOn 28.01.2008

EMMINGEN-LIPTINGEN (pad) Beeindruckt hat sich der Technische Ausschuss der Gemeinde Emmingen-Liptingen über die Funktionsweise der Membran-Kläranlage beim Gasthaus Schuhfranz gezeigt. Das gereinigte Abwasser sei fast keimfrei, hieß es.
Neben Mitgliedern des Ausschusses nahmen auch Jürgen Hilscher vom Wasserwirtschaftsamt Tuttlingen sowie Stephan Klemens von der Firma Mall daran teil, die für den Bau und die Betreuung zuständig ist.
 
Hilscher sagte, dass die Membranfiltertechnik, die dort angewandt werde, revolutionär sei und Werte einer großen Kläranlage erreiche und sogar übertreffe. Das Wasser, das aus der Kleinkläranlage kommt, soll Badewasserqualität haben. Die Membranfilter haben eine Lebensdauer von rund einem Jahr und müssen dann ersetzt werden. Baubeginn der Anlage war im Frühjahr 2007. Dabei wurden zunächst die vorhandenen Gruben der alten Kleinkläranlage saniert und als erstes Glied in der Reinigungskette ein Fettabscheider eingebaut. In die Gruben wurden dann die Membranfilter eingesetzt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 34 000 Euro.

Klemens erklärte die Wirkungsweise der Kleinkläranlage. Er sagte, beim Schuhfranz sei das Abwasser bis zum Jahr 2007 über eine Kleinkläranlage gereinigt worden. Da die Vorschriften für die dezentralen Abwasserbeseitigungen von Bund und EU neu geregelt wurden, habe man reagieren müssen. Den Schuhfranz als entlegenes Einzelgehöft ans Öffentliche Netz anzuschließen, war für die Gemeinde finanziell nicht tragbar. Da die Wirtschaft in einem ökologisch sensiblen Karstgebiet liegt, wurde Schuhfranz vom Wasserwirtschaftsamt der Umbau zu einer modernen Abwasserbeseitigung mit Membrantechnik zur Auflage gemacht.

In Eigenleistung wurden die Gruben gereinigt und der Fettabscheider eingebaut. Die Kleinkläranlage kombiniert die Membranfiltration mit modernen biologischen Reinigungsverfahren. Die Vorteile der innovativen Konstruktion sind höchste Reinigungsleistung und besondere Wirtschaftlichkeit. Da das gereinigte Abwasser mühelos Badegewässerqualität erreiche, so hieß es, könne es mit dem eingebauten separaten Speicher als Betriebswasser für die Toilettenspülung, die Waschmaschine oder die Gartenbewässerung verwendet werden.

Nach der mechanischen Vorreinigung gelangt das Abwasser in die biologische Reinigungsstufe der Membrankläranlage. Der Abbau der organischen Verbindungen erfolgt nach dem Belebungsverfahren durch umherschwimmende Mikroorganismen. Der für den Abbau benötigte Sauerstoff wird technisch durch Gebläse und Verdichter erzeugt und durch spezielle Belüftungseinrichtungen am Behälterboden der Kleinkläranlage eingeblasen. Anders als bei den meisten Kleinkläranlagen ist kein Nachklärbecken erforderlich. Die Vorteile dieses Systems liegen nach Aussagen von Klemens in der hervorragenden Reinigungsleistung.

Urbania Holding AG: Erstes Etappenziel erreicht

Sonntag, Januar 20th, 2008 by admin

Quelle: PR Agentur: forvision – 08.01.2008

Am 5. November bezog die Urbania Holding AG ihre neuen Büro- und Produktionsräume in Wolfsburg. Kaum acht Wochen später ist bereits der erste wichtige Bauabschnitt der Produktionsanlage abgeschlossen. Mit Fertigstellung des Abwasserprüffeldes steht eines der Kernstücke der künftigen Serienproduktion.

Das Abwasserprüffeld dient zunächst zur Erprobung der Abwasseraufbereitungskomponenten und wird später als Testanlage für die Serienproduktion eingesetzt. Aufgrund der zügig voranschreitenden Bautätigkeiten rechnet die Urbania Holding AG damit, die ersten Prototypen voraussichtlich Ende Januar testen zu können.

Die Urbania Holding AG ist im Bereich der Entwicklung und Produktion dezentraler Wasseraufbereitungsanlagen tätig. Mit diesem Projekt verfolgt die Tochtergesellschaft der Tarquinia Beteiligungen AG ein einzigartiges und zukunftsweisendes Technologiekonzept, das in Bezug auf sein Preis-Leistungsverhältnis völlig neue Maßstäbe setzt und zudem aus humanitärer Sicht eine enorme Bedeutung aufweist.

Die von der Urbania Holding AG entwickelten dezentralen Wasseraufbereitungsanlagen bieten eine revolutionär einfache und preisgünstige Möglichkeit für die Errichtung einer gesicherten Wasserversorgung in Entwicklungsländern. Darüber hinaus wird erwartet, dass die neue Technik erhebliche Marktanteile auf dem großen europäischen Markt erringt.

An die Stelle eines teuren zentralen Versorgungssystems treten autarke „Kleinkläranlagen“, an die bis zu 25 Einwohner angeschlossen werden können. Das in den Haushalten anfallende Abwasser wird innerhalb von 24 Stunden wiederaufbereitet und steht danach als Nutzwasser zur Verfügung. Kern des Konzepts ist eine neu entwickelte Membranfiltration, die das Wasser selbst von Kleinstpartikeln wie Bakterien und Viren befreit – das Wasser wird mechanisch sterilisiert, ohne Chemie.

Heizöltank wird Regenwasserspeicher

Dienstag, April 3rd, 2007 by admin

(klaeranlagen-vergleich) 02.04.2007 – Die weltweiten Klimaveränderungen machen sich auch in Deutschland bemerkbar. Das Jahr 2003 mit seiner extremen Trockenheit ist vielen noch heute im Gedächtnis. Klimaexperten sehen künftig einen Trend zu trockeneren Sommern. Dies wirkt sich nicht nur auf die Natur und Landwirtschaft negativ aus. Selbst die Energieversorger mussten im Sommer 2006 ihre Stromproduktion um ca. 30 % reduzieren, da durch den Rückgang des Wasserstands in den Flüssen und die dadurch ansteigenden Wassertemperaturen die Kühlung der Kraftwerke oft nicht mehr ausreichend war. Die Bereitstellung einer ausreichenden Trinkwassermenge erfordert unter diesen klimatischen Bedingungen erheblich mehr Anstrengungen. Doch warum sollte man Trinkwasser auch noch für den Garten verschwenden? Zudem teures, zumeist kalkhaltiges Trinkwasser für den Garten gar nicht so gut ist. Vernünftig wäre doch, Regenwasser für die Gartenbewässerung zu verwenden. Weiches Regenwasser lässt Pflanzen optimal wachsen und kostet nichts. Die Einsparung von Trinkwasser ist aus ökologischer und wirtschaftlicher Notwendigkeit eine sinnvolle Maßnahme und wird auch für industrielle Betriebe zunehmend interessanter. Regenwassernutzungsanlagen werden häufig staatlich gefördert bzw. von manchen Städte und Gemeinden bezuschusst.

Öltank - RWN-Tank

Start Wenn alte Heizöltanks wegen Rostschäden nicht mehr benutzbar sind oder wegen der Umstellung auf andere Energieträger nicht mehr benötigt werden, lassen sich diese z.B. kosten- und zeitaufwändig ausbauen oder mit Sand befüllen. Alte Öltanks können aber auch von einem Fachbetrieb gereinigt und mit einer speziellen Tankinnenhülle von AFRISO-EURO-INDEX ausgerüstet werden. In Verbindung mit dem Öltank-Umrüstset III von AFRISO, bestehend aus Kunststoff-Domdeckel, Patronenfilter und einem Topf für beruhigten Zulauf, besteht für Besitzer ausgedienter Heizöltanks die Möglichkeit, mit geringem Investitionsvolumen eine ökologisch und wirtschaftlich sinnvolle Regenwassernutzungsanlage für den Garten zu installieren. Kernstück ist der Domdeckel, dessen 2 Öffnungen eine einfache und saubere Verrohrung ermöglicht. Diese wird vom Fallrohr in den Tankdom geleitet und an den Patronenfilter angeschlossen. Die Verbindung des Filterelements erfolgt durch Rapidverbinder. Bei der Verrohrung an die Kanalisation ist darauf zu achten, dass mit den Kanalgrundrohrbögen ein Siphon ausgeformt wird. Ein Topf sorgt innerhalb des Regenwasserspeichers für einen ruhigen Zulauf des Regenwassers. Dadurch wird ein Aufwirbeln der Sedimentationsschicht verhindert und dem Speicherwasser Sauerstoff zugeführt. Für die Entnahme des Regenwassers eignet sich die Pumpe Forta Duo 1100. Der neue Öltank-Umrüstset III wurde für Dachflächen bis 150 qm konzipiert. Das System ist sofort nach dem ersten Regen betriebsbereit; der Trinkwasserverbrauch sinkt.

Ansprechpartner:

Herr Jörg Bomhardt
E-Mail: joerg.bomhardt@afriso.de
Telefon: ++49 (0) 7135 102-231
Zuständigkeitsbereich: Presse-Service

Uponor Komplettanlagen – geprüfte Standsicherheit für das CE-Zeichen

Donnerstag, November 16th, 2006 by Uponor

(Verfasser Fa. UPONOR) Die einbaufertigen Uponor Komplettanlagen sind Deutschlands erste Kleinkläranlagen in einem nach EN 12566 -T3 geprüften Kunststoffbehälter.

In Deutschland sind offizielle Institute (z.B. das PIA in Aachen) für die Durchführung von Prüfungen nach europäischen Normen, der EN 12566 und akkreditiert Prüfungen nach dem NSF-Standard (USA) zuständig. Die DIN EN 12566-T3 ist zukünftig europaweit die einzig relevante Norm für den Bereich Kleinkläranlagen, angefangen beim Behälter über Elektronik und Technik bis hin zur Reinigungsleistung.

In Hinblick auf diese europaweite Harmonisierung ist deshalb eine CE-Kennzeichnung als qualitativ hochwertiger „Warenpass“ sinnvoll. Mit dem CE-Zeichen bestätigt der Hersteller die Konformität mit den jeweiligen EG-Richtlinien über das Inverkehrbringen von Produkten innerhalb der Europäischen Union. Der Verkauf solcher Waren in der Europäischen Union darf durch die Behörden nicht behindert werden.

Um eine CE-Konformitätserklärung und die damit verbunden CE-Kennzeichnung der Kleinkläranlage vornehmen zu können, müssen die Bedingungen nach Anhang ZA der EN 12566-T3 erfüllt sein, diese regelt den Zusammenhang zwischen der Europäischen Norm und den grundlegenden Anforderungen der EU-Bauproduktrichtlinie. Sie enthält auch das Leistungsmerkmal "Druckfestigkeit und Verformung unter maximaler Belastung". Besonders erwähnenswert ist dabei, dass die Norm eine Standsicherheitsprüfung durch Aufbringen einer Last bis zum Versagen fordert.

Die Standsicherheit des PE-Kunsstoffbehälters der Uponor-Komplettanlage wurde deshalb aktuell als einer der ersten beim PIA Aachen gemäß EN 12566-T3 Anhang C.3 geprüft.

Abbildung 1: Prüfausbau Belastungstest [Quelle: PIA Aachen, Prüfbericht PIA2006-BT-002]

Die geforderte Normlast von 4263 kg wurde problemlos gehalten. Die Belastung konnte sogar auf den dreifachen Wert von 13.371 kg gesteigert werden. Eine höhere Last hätte durch technische Limitationen nicht aufgebracht werden können. Damit hat der Polyethylenbehälter die Prüfung zur Standsicherheit hervorragend bestanden und ist in Zukunft berechtigt, die CE-Kennzeichnung zu tragen.

Uponor Flock-Pack – Erste Hilfe bei wasserbedingten Problemen

Mittwoch, September 27th, 2006 by Uponor

 

(Verfasser: Fa. Uponor) Auch die besten, technisch hochwertigen Anlagen können nicht richtig funktionieren, wenn das Wasser Stoffe enthält, die den Abbau hemmen, nicht abbaubar sind, oder die Flocken- oder Biofilmbildung stören. Auch dauernde Unterlast kann in Belebungs- und SBR-Anlagen zu einem sehr geringen Schlammgehalt führen, so dass die Biologie einzelne, plötzlich auftretende Belastungsspitzen nicht bewältigen kann.

Solche Einleitungsbedingten Störungen können z. B. auftreten bei:

  • Abwasser mit dauerhaft zu geringem Nährstoffgehalt (Unterlast
  • Abwasser mit einer sehr hohen Kohlenstoff-Konzentration (Überlast)
  • Abwasser mit flockungsstörenden Inhaltsstoffen, z. B. Tensiden
  • Abwasser mit toxischen Stoffen (Medikamente, Desinfektionsmittel)
  • bei gestörter Biocoenose, z. B. Blähschlamm

 

Was kann die Herstellerfirma oder der Wartungsdienst in solchen Fällen tun?

Meistens wird die Belüftung maximiert, in einem Betreibergespräch versucht man die Ursachen aufzudecken und eine Änderung der Abwasserzusammensetzung zu erreichen. In der Praxis enden dort dann meist die Möglichkeiten. Bei weiterer Fehleinleitung bedeutet dies Ärger mit Behörden, mit den Kunden, wiederholte, teure Ortstermine. Eine wirksame Abhilfe gab es bisher nicht.

Nun hat das Uponor-Labor eine zuverlässige und leicht einsetzbare Medizin für wasserbedingte Problemfälle entwickelt: „Uponor FlocPack“. Dieser zum Schutzrecht angemeldete, kleine Beutel wird während der Belüftung komplett in die biologische Kammer der Kleinkläranlage geworfen und entfaltet dort sofort die Wirkung einer kompletten Flockung auf der Basis von in der Klärtechnik langjährig bewährten Substanzen.

Anwender und Betreiber sind von dem sichtbaren Erfolg beeindruckt:

  • Sofortige Flocken-Einbindung von Bakterien und Partikeln
  • Deutliche Verminderung der Trübung
  • Sofortiger, nachmessbarer Schlammzuwachs
  • Spontane CSB-Reduzierung von bis zu 80%
  • Schnelle und gründliche Sedimentation
  • Langfristige Förderung der Nitrifikation

Durch die Anwendung kommt es zu einer deutlichen Senkung der Anlagenbelastung. Oft reicht diese kurzfristige Entlastung aus, um die Anlage in Schwung zu bringen, da nach der Anwendung auf einmal genug Schlamm vorliegt.

Bestens bewährt hat sich in der Praxis auch eine vier – sechswöchige Kur, bei der die Betreiber selber einmal wöchentlich ein Paket anwenden. Die Anwendung ist einfach, sauber und sicher, da alle Substanzen in einem wasserlöslichen Beutel verschweißt sind und erst im Wasser nacheinander in optimaler Reihenfolgen frei werden.

Im Falle von chemisch hervorgerufenen Flockungsstörung z. B. durch andauernde Fehleinleitung kann durch eine wöchentliche Anwendung auch in schwierigen Fällen der gesetzliche Grenzwert meist eingehalten werden.

 

Neue Systemzulassung für Graf-Kleinkläranlage Klaro

Sonntag, September 17th, 2006 by admin

 Die seit Jahren etablierte Graf-Kleinkläranlage Klaro hat eine neue Systemzulassung als vollbiologische Kleinkläranlage im Kunststoffbehälter erhalten. Das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) erteilte dem System am 22.08.2006 die neue Zulassung.

 Die Anlage musste zur Erreichung der Zulassung eine 22 Wochen dauernde Prüfung auf einem autorisierten Prüffeld absolvieren. Über den gesamten Zeitraum der Prüfung lagen die Ablaufwerte unter den vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Grenzwerten. So kann die Installation auch in Regionen mit gesonderten Anforderungen an den Wirkungsgrad von Kleinkläranlagen vorgenommen werden. Damit verfügt das Graf-System eigenen Angaben zufolge über eine der wenigen bauaufsichtlichen Zulassungen für Kleinkläranlagen in Kunststoffbehältern überhaupt.

Die Kleinkläranlage Klaro arbeitet nach dem System der SBR-Hebertechnik. Dieses System verzichtet auf den Einbau stromführender Technik im Klärbehälter. Sämtliche Fördervorgänge werden durch einen Luftverdichter vorgenommen, der in der Klaro-Systemsteuerung verbaut ist. Diese wird wartungsfreundlich im Technik-Raum des Hauses installiert. In der LCD-Anzeige können die Betriebsstunden der einzelnen Aggregate abgelesen werden.

 

Störfälle werden durch einen optischen und akustischen Alarm angezeigt. Alle in der Systemsteuerung integrierten Komponenten können mit nur wenigen Handgriffen ausgetauscht werden. Diese Modulbauweise erspart bei eventuellen Wartungs- und Reparaturarbeiten viel Zeit und damit bares Geld.

 

Das System kann bei Bedarf auf eine Kapazität für bis zu 53 Einwohnern ausgelegt werden - Komplettpakete sind für bis zu 16 Einwohner erhältlich.