Archive zur ‘Hersteller-Infos’ Kategorie

Vermarktung Wilo Regenwassernutzung

Samstag, September 16th, 2006 by admin

Wilo Rainsystem (Foto: Wilo). Ein breit angelegtes Aktionsprogramm zum Thema „Regenwassernutzung“ hat jetzt der Dortmunder Pumpenspezialist Wilo gestartet. Ziel ist die Unterstützung des SHK-Fachhandwerks bei der Vermarktung, Planung und Realisierung bedarfsgerechter Lösungen für private Bauherren und Modernisierer.

Denn die Verwendung von Regenwasser anstelle von kostbarem Trinkwasser für Toilettenspülung und Waschmaschine, zum Reinigen sowie für die Gartenbewässerung ist nicht nur unter ökologischem Blickwinkel sinnvoll, sondern kann auch die Nebenkosten rund um Haus und Wohnung deutlich senken. Eine steigende Nachfrage in diesem Bereich eröffne – so Wilo – interessante Umsatzpotenziale für marktaktive Betriebe.

Zurzeit werden in Deutschland jährlich 80.000 Regenwassernutzungsanlagen gebaut, jeder dritte Neubau ist einer aktuellen Studie zufolge mit einem Regenwasserspeicher ausgestattet. Insgesamt sind bereits 1,5 Mio. Anlagen in Betrieb, mit denen jährlich 75 Mio. Kubikmeter Trinkwasser eingespart werden. Durch die Nutzung von Regenwasser kann ein durchschnittlicher Vierpersonenhaushalt nach Wilo-Berechnungen über 100.000 Liter Trinkwasser im Jahr einsparen.

Vor diesem Hintergrund stellt Wilo SHK-Fachhandwerksunternehmen, die sich in diesem Zukunftsmarkt engagieren möchten, ein praxisgerechtes Aktionspaket für die lokale Marktbearbeitung zur Verfügung. Es umfasst unter anderem einen kompakten Informationsfolder für die Erstinformation, eine ausführliche Anwendungsbroschüre und ein detailliertes Planungshandbuch „Regenwassernutzungstechnik“. Um interessierten Bauherren und Modernisierern die Vorteile möglichst plakativ zu verdeutlichen, steht zudem ein „Regenwasserrechner“ zur Verfügung, der für verschiedene Haushaltsgrößen die Einsparpotenziale in Litern Trinkwasser und Euro pro Jahr anzeigt. Die Rückseite kann dabei als Parkscheibe verwendet werden.

Flankierend wurden mehr als 200 interessierte Architekten, Planer, Verarbeiter und Betreiber von hochkarätigen Experten in einer Reihe von Fachsymposien über den aktuellen Stand bei Regelwerken und Technik informiert sowie die lokale Gebührensituation dargestellt.

Wilo gilt als einer der „Pioniere“ bei industriell gefertigten Regenwassernutzungsanlagen. Im Mittelpunkt des Angebotsspektrums stehen dabei nicht nur Pumpen, sondern auch Kompaktmodule, die in Verbindung mit passender Systemtechnik den in der hausseitigen Regenwasserinstallation erforderlichen Versorgungsdruck aufbauen. Ein solches System, das sowohl der Versorgung von Toilettenspülung und Waschmaschine im Wohnbereich als auch der Gartenbewässerung und Reinigungsarbeiten dient, bietet der Hersteller beispielsweise mit dem „Wilo-RainSystem AF Comfort“.

Eine elektronische Steuerung mit Zisternenfüllstandsanzeige regelt dabei ein Umschaltventil, welches dafür sorgt dass die Anlage bei leerem Regenwasserbehälter automatisch und bedarfsgerecht mit Trinkwasser – zugeführt über den integrierten Nachspeisebehälter – arbeitet. Bereits innerhalb des gemäß DIN 1989 hergestellten Gerätes wird dabei die nach EN 1717 geforderte Trennung von Regenwasser und Trinkwasser durch einen freien Auslauf realisiert. Pro Person und Tag lassen sich nach Angaben der DWA (Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V.) auf diese Weise bis zu 71 Liter Trinkwasser einsparen.

Für Gartenbewässerung und Reinigungsarbeiten steht darüber hinaus das selbstansaugende Pumpensystem „Wilo-SilentMaster“ zur Verfügung. Es verfügt über einen Trockenlaufschutz und ein integriertes Rückschlagventil. Neben seinem innovativen Design zeichnet es sich mit 43 db(A) durch einen besonders leisen Betrieb aus. Da das kompakte Wasserversorgungssystem steckerfertig geliefert wird, ist es besonders einfach zu installieren.

Für den Einsatz in der Zisterne selbst ist die Unterwassermotor-Pumpe „Wilo-Sub TW 5 SE PnP“ konzipiert. Sie wird als anschlussfertiges Komplettpaket zur Installation in Zisternen oder Brunnen geliefert und dient ebenfalls der Regenwassernutzung im Garten- und Außenbereich. Für alle Pumpen- und Regenwassernutzungssysteme bietet Wilo ein umfassendes Zubehörprogramm an, mit welchem sich die Anlagen im „Baukastensystem“ auf die individuellen Kundenanforderungen abstimmen lassen.

Bild: Wilo Rainsystem (Foto: Wilo).

Wilo

Mall GmbH expandiert ins Münsterland

Sonntag, August 27th, 2006 by admin

In Nottuln im Landkreis Coesfeld entsteht die
fünfte Produktionsstätte

Geschäftsführer Markus Grimm:
„Strategische Geschäftserweiterung“

Donaueschingen-Pfohren (mbm). – Die Mall GmbH in Donaueschingen-Pfohren wächst. Sie unternimmt konkrete Schritte zur strategischen Geschäftserweiterung. Im Münsterland wird der fünfte Produktionsstandort in Deutschland eröffnet. Der Sprecher der Geschäftsführung, Markus Grimm, teilte am Stammsitz mit, die Expansion diene der Stärkung der Konkurrenzfähigkeit von Mall-Produkten im nordwestdeutschen Markt.

Das Donaueschinger Unternehmen hat das rund 40 000 qm große Gelände der Berding Beton GmbH in Nottuln im Landkreis Coesfeld unweit von Münster langfristig gepachtet. Von dort aus will Mall seine Marktpotenziale besser als bisher in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen sowie in den Niederlanden und Belgien ausschöpfen. „Mit diesem neuen Standort ist die Mall GmbH flächendeckend in Deutschland aufgestellt“, so der Sprecher der Geschäftsführung, „wir können jetzt unsere Standardprodukte kurzfristig und kostengünstig in jeden Winkel der Republik transportieren.“

Mall produziert Umweltsysteme bereits in seinen Werken in Pfohren, Ettlingen, Haslach und Coswig. Es werde in Nottuln das komplette Mall-Standardprogramm hergestellt, kündigte Grimm an. Dazu gehört die Produktion von Anlagen zur Abscheide- und Klärtechnik, Regenwassernutzung und Abwasserreinigung sowie von Betonspeichern für die trockene und staubfreie Lagerung von Pellets für Holzheizungen. In den technischen und marktgerechten Ausbau des neuen Werkes wird Mall rund 1,5 Mio. Euro in den nächsten zwei Jahren investieren.

Die etwa 30 Jahre alten Hallen- und Lagerflächen werden in den nächsten sieben Wochen auf den Produktionsbeginn vorbereitet. Den Bau von Umweltsystemen will die Mall GmbH in Nottuln zum 1. Oktober 2006 mit zunächst 15 Mitarbeitern in der Produktion und im Vertrieb starten. Bei günstigem Geschäftsverlauf werde die Zahl der Mitarbeiter schnell auf 30 steigen, prognostizierte Grimm. Zuletzt waren am Standort Nottuln elf Mitarbeiter beschäftigt, die Vortriebsrohre für die Abwasserentsorgung bauten.

(Links: Wolfgang Hofmann, Geschäftsführer Finanzen; Mitte: Markus Grimm, Sprecher der Geschäftsführung; Rechts: Karl-Heinz Graf, Geschäftsführer Technik)

Die Geschäftsführung erwartet von ihrer fünften Niederlassung einen starken Beitrag zur Steigerung der Marktanteile. Markus Grimm bezifferte das Umsatzziel auf fünf Mio. Euro in drei bis vier Jahren. Bisher erwirtschaftete Mall mit seinem Standardprogramm ein Umsatzvolumen von knapp 1,5 Mio. € in Nordwestdeutschland, das über weite Strecken von den bisherigen Werken aus und damit zu nicht mehr marktgerechten Transportkosten beliefert werden musste. Die Führung der Niederlassung im westlichen Münsterland wird der 38-jährige regionale Verkaufsleiter Roland Stud übernehmen.

Die Mall GmbH wächst seit Jahren wider den allgemeinen Trend in der Bauwirtschaft. Im Vorjahr erzielte das Unternehmen aus Donaueschingen-Pfohren einen Gruppenumsatz von über 47 Mio. Euro. Mall baut europaweit mit 330 Mitarbeitern in Deutschland und 70 Mitarbeitern im Ausland Umweltsysteme zum Schutz von Wasser und Böden, insbesondere Anlagen zur Regenwasserbewirtschaftung, Abwasserreinigung und Lagerung von Holzpellets. Ergänzt wird diese Produktpalette durch die Geschäftsbereiche Pump- und Verkehrstechnik.

Ökologisch vorbildlich verhält sich die Mall GmbH beim Energieverbrauch. Sie verwendet Strom aus erneuerbaren Energien. Erfolgreich spielte Mall auch bei der Fußballweltmeisterschaft in Deutschland mit. Der Umweltspezialist aus Donaueschingen lieferte Reinigungssysteme für die Versickerung von Regenwasser in der Allianz-Arena in München, im Franken-Stadion in Nürnberg, im Waldstadion von Frankfurt und im Berliner Olympiastadion.

Neben den vier deutschen Standorten (Donaueschingen, Ettlingen, Haslach im Kinzigtal, Coswig in Sachsen-Anhalt) produziert die Mall GmbH auch in einem Werk bei Budapest in Ungarn. Vertriebsniederlassungen bestehen in der Schweiz, in Frankreich, Spanien, Portugal, Italien, Dänemark, Polen sowie in den Beneluxstaaten.

LKT als erstes Brandenburger Unternehmen zertifiziert

Sonntag, August 27th, 2006 by admin

Kleinkläranlagen gibt es in Deutschland. Früher wurde diese Form der dezentralen Abwasserentsorgung oft nur als Übergangslösung angesehen. Seit Mitte der neunziger Jahre hat bei Gesetzgebern und Behörden ein Umdenken stattgefunden. Wegen der enormen Kosten für den flächendeckenden Ausbau eines zentralen Kanalisationsnetzes einerseits und der technischen Weiterentwicklung der Kleinkläranlagen andererseits, werden letztere in dünn besiedelten Gebieten nunmehr als Dauerlösungen akzeptiert, die auch den gestiegenen Anforderungen an den Gewässerschutz genügen können. Um den ordnungsgemäßen Betrieb der Anlagen und die Einhaltung der Abwassergrenzwerte zu gewährleisten, ist den betreibenden Hausbesitzern der Abschluss eines Vertrages zur fachkundigen Wartung vorgeschrieben. Trotz einheitlich vorgegebener Normen sind dabei in der Praxis erhebliche Qualitätsunterschiede feststellbar. Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA) hat deshalb 2004 begonnen, ein freiwilliges System der Gütesicherung aufzubauen. Die Zertifizierung von Fachunternehmen für die Wartung von Kleinkläranlagen soll den Hauseigentümern eine Orientierungshilfe geben, damit ein möglichst störungsfreier Betrieb gewährleistet und unnötige Gewässerbelastungen vermieden werden. Außerdem wird so der Überwachungsaufwand der Wasserwirtschaftsverwaltungen verringert. Die DWA hat dabei bewusst die Prüflatte hoch gelegt. Die Erfahrung und Ausbildung des Wartungspersonals, ihre technische Ausstattung und die sachgerechte und umfassende Durchführung der Wartungsarbeiten werden sowohl anhand der Wartungsprotokolle als auch vor Ort an den Anlagen selbst von DWA-Experten (Diplom-Ingenieuren der Fachrichtung Siedlungswasserwirtschaft) akribisch analysiert und bewertet.
Als erstes Unternehmen in Brandenburg hat nun Ende Juni die Lausitzer Klärtechnik GmbH (LKT) mit Sitz in Luckau die Zertifizierung der DWA erhalten. Sie wird damit ihrem Firmenmotto „Kompetenz durch Innovation“ ein weiteres Mal gerecht. Die LKT ist als Entwickler und Hersteller von Kleinkläranlagen mit allen technischen Details bestens vertraut und mit 17.000 verkauften Anlagen ostdeutscher Marktführer. So können die Kunden vom großen Know-How der LKT profitieren.

Lausitzer Klärtechnik LKT
Altenoer Str. 6
15926 Duben
Internet: www.LKT-Luckau.de

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:
more crossmedia GmbH
Dieter Vieß
Erkelenzdamm 59/61
10999 Berlin
030 / 467766-0
030 / 326797-15
E-Mail: d.viess@more-crossmedia.com
Internet: www.more-crossmedia.com

Die Lausitzer Klärtechnik GmbH (LKT) ist mit den von ihr entwickelten Produkten für die dezentrale Abwasserreinigung und -entsorgung einer der Marktführer in Deutschland. 1994 wurde die LKT als Luckauer Werk der Kordes GmbH gegründet, die im nordrhein-westfälischen Vlotho ansässig ist. 2002 erfolgte die Gründung der LKT Lausitzer Klärtechnik GmbH. 2004 wurde die Marke LKT Lausitzer Klärtechnik GmbH patentrechtlich geschützt.

Seit Anfang 2005 kooperiert die LKT mit der Fachhochschule Lausitz in den Bereichen angewandte Wissenschaft und Forschung. Im Mittelpunkt steht die Zusammenarbeit bei der Entwicklung, Optimierung und Wartung von zukunftsweisender Kleinklärtechnik.

LKT ist ein wesentlicher Arbeitgeber in der Lausitz-Region: Derzeit sind 45 Mitarbeiter beschäftigt, davon drei Auszubildende. Im Zuge des weiteren Unternehmenswachstums ist geplant, die Anzahl der Mitarbeiter mittelfristig zu erhöhen.

Wer braucht eigentlich eine Membrananlage ?

Mittwoch, Juli 5th, 2006 by Uponor

(Verfasser: Fa. Uponor) Kleinkläranlagen gibt es inzwischen in sehr vielen Verfahrens- und Herstellervarianten und vielfach ist es schwierig die richtige Entscheidung für den einen oder anderen Anlagentyp zu treffen. Schließlich handelt es sich um eine Langzeitanschaffung, die auch zukünftigen Ansprüchen gerecht werden muss. Die neue Einteilung der Kleinkläranlagen in Reinigungsklassen ist hier hilfreich um schnell entsprechend der abwasserrechtlichen Genehmigung eine geeignetes Behandlungsverfahren auswählen zu können.

Die höchsten Ansprüche werden an Anlagen der Klasse +H (Hygienisierung) gestellt, die sogar die Reinigungsleistung von Großkläranlagen übertrifft. Ein interessantes und aktuelles Verfahrensprinzip hierfür ist die Membranfiltration. Bei diesen Anlagen erfolgt die Abtrennung des gereinigten Wassers aus dem Bioreaktor nicht durch Sedimentation sondern durch Rückhaltung über ein sehr feines Filtermaterial, die sogenannte Membrane.

Es wird ein gereinigtes Wasser erzeugt, das optisch Leitungswasser sehr ähnelt und in keiner Weise an das unbehandelte Abwasser, welches der Kläranlage zugeleitet wurde, mehr erinnert.
Das gereinigte Abwasser weist eine derart hohe Qualität auf, dass es für eine problemlose Wiederverwendung als Brauchwasser, z.B. zur Gartenbewässerung, Toilettenspülung, oder zum Wäschewaschen geeignet ist. Das bedeutet natürlich auch, dass durch das Wasser eine Schädigung der menschlichen Gesundheit, insbesondere durch Krankheitserreger, nicht zu befürchten ist.

Ausser dem Wunsch nach Wiederverwendung ergeben sich typische Anwendungsfälle unter schwierigen geologischen Bedingungen, wie sie Karstgebiete und Gebiete mit klüftigem Untergrund darstellen. Auch der Einsatz in Wasserschutzzonen (Zone II, Trinkwasserschutzgebiet) kann sinnvoll sein.
In manchen Fällen dürfte auch die massive Entlastung eines verschmutzten Gewässers oder des Grundwassers ein ökologisch zwingender Einsatzfall sein.
Inzwischen ist diese Technik auch bewährt und ausgereift: Mehrere hundert Anlagen sind seit 2001 erfolgreich in Betrieb. Die Membranen erreichen inzwischen eine Lebensdauer von ca. 5 Jahren bei Regenerierungsintervallen von 8-12 Monaten. Auf wissenschaftlichen Fachkongressen und in der Presse werden immer wieder ausgezeichnete Reinigungsleistungen vorgestellt.

MBR1 PLUS® – Uponor-Membrantechnik für Kleinkläranlagen mit hervorragenden Prüfergebnissen

Die Uponor Membran Kleinkläranlage MBR1 PLUS® wurde für einen Anschlusswert von 4 bis 8 Einwohnern entwickelt und gebaut. Sie setzt sich aus einer vorgeschalteten, meist bereits vorhandenen Absetzgrube und dem nachgeschalteten Membran-Belebungsreaktor (MBR) zusammen. Die Behälter können sowohl aus Kunststoff als auch aus Beton gefertigt sein. Das Abwasser durchströmt nach einer biologischen Reinigung zusätzlich eine spezielle Membran und wird nahezu partikelfrei dem Vorratstank für die Wiederverwendung oder einem Vorfluter zugeführt.

Die bauliche Trennung von Vorklärung und Membranbelebung bringt dabei viele Vorteile wie Unabhängigkeit von Bauart und Größe vorhandener Dreikammergruben, sehr einfacher Ein- und Ausbau des Membranmoduls im Wartungsfall und ein Misch- und Ausgleichsvolumen für eine gleichmäßige Beschickung. Dieses Verfahrenskonzept bewirkt eine Minimierung der benötigten Luftmenge und dadurch eine deutliche Stromeinsparung.

Die Kleinkläranlage Uponor MBR1 PLUS® wurde beim offiziellen Prüfinstitut, dem PIA Aachen, gemäß der EN 12566 über 38 Wochen getestet und durchlief dabei sowohl Hochlast- als auch Schwachlastphasen und Stromausfallsimulationen ohne jedes Problem. Dem offiziellen Prüfbericht zur Folge erbrachte diese Kleinkläranlage die besten je auf dem Prüffeld ermittelten Eliminationsraten von über 99% beim Abbau der Schmutzstoffe und annähernd 100% bei der Entfernung der Keime. Das gereinigte Wasser war damit in seiner Beschaffenheit durchaus mit einem klaren Gebirgsbach vergleichbar.

 

Mit der Uponor MBR1 PLUS® werden Ablaufqualitäten erreicht, die jede auch noch so strenge Reinigungsanforderung erfüllen können. Die Membranbelebungsanlage Uponor MBR1 PLUS® ist deshalb absolut zukunftssicher.

Darüber hinaus wurde vom Prüfinstitut bestätigt, dass von der Anlage keinerlei Lärm oder Geruchsbelästigung ausgeht.

Angaben zur Wartung

Für alle Membranbelebungsanlagen ist dreimal jährlich eine Wartung durch eine Fachfirma mit eingewiesenem Personal vorgesehen. Dabei wird die gesamte Anlage mitsamt Filtrationseinheit hinsichtlich ihrer einzelnen Bauelemente überprüft und die üblichen für Kleinkläranlagen vorgeschriebenen Analysen durchgeführt. Als einzige Besonderheit muss zusätzlich eine Trübungsmessung bei 520 nm durchgeführt werden.

Mehr Informationen unter www.uponor-kleinklaeranlage.de

Erste geprüfte SBR- Anlage mit UV-Entkeimung

Dienstag, Juni 6th, 2006 by admin

Die Firma Kordes aus Vlotho hat als erste eine geprüfte SBR- Kleinkläranlage mit UV-Entkeimung auf den Markt gebracht: AQUA-SIMPLEX crystall.
Wie wir im Newsletter 04/2006 bereits berichteten, hält die seit Jahren in der Trinkwasseraufbereitung eingesetzte UV-Technik nun auch in den Bereich Kleinkläranlagen Einzug. Die Vorteile: Einfache verschleißarme Technik und geringe Betriebskosten.
Laut Kordes arbeitet die UV-Lampe in einem speziell entwickelten Edelstahl-Gehäuse. Dieses gewährleistet, dass die UV-Energie optimal genutzt wird und somit sehr effektiv wirken kann, während das Wasser gleichmäßig den UV-Reaktor durchfließt. Alle Kunden, die bereits eine AQUA-SIMPLEXpionier in den Ablaufklassen C oder D betreiben, können jederzeit das UV-Modul nachrüsten, und erreichen damit die Hygienisierungsklasse +H.