Dichtheitsprüfung von Abwasserleitungen: Die Überprüfung per ferngesteuerter Kamera bringt eventuelle Schäden an Abwasserleitungen ans Tageslicht Wasser ist überlebenswichtig. Doch nicht nur der Körper braucht Wasser, auch im täglichen Leben wird Wasser benötigt: Zum Baden, Kochen, Spülen und Wäsche waschen. Mit all diesen Tätigkeiten verbraucht eine Familie im Durchschnitt täglich einige Hundert Liter Abwasser. Kein Wunder also, dass der Entwässerung des Grundstücks eine besondere Bedeutung zukommt – und das sowohl bei Alt- als auch bei Neubauten.

1. Die richtige Abwasserpumpe auswählen

Abwassersysteme setzen sich aus Rohren, Formstücken, Verbindungen, Befestigungen und Dämmungen zusammen. Die Herkunft und Beschaffenheit des Abwassers entscheidet darüber hinaus über die Auswahl der Abwasserpumpe und die zu erwartenden Betriebsbedingungen. Bei häuslichem Schmutzwasser ist die benötigte Pumpengröße zum Beispiel maßgeblich davon abhängig, ob das Abwasser Fäkalien enthält. Grundsätzlich müssen Abwasserpumpen jedoch immer so ausgewählt werden, dass ihr Durchgang für die jeweilige Abwasserart ausreichend groß ist, damit Verstopfungen vermieden werden können.

1.1. Dichtheitsprüfung von Abwasserleitungen

Doch nicht nur bei Neubauten spielen Abwasserleitungen eine große Rolle. Auch bei älteren Häusern sind sie ein wichtiges Thema – nicht zuletzt aufgrund der Dichtheitsprüfung von Abwasserleitungen gemäß der DIN Norm 1986, die Hauseigentümer dazu verpflichtet, die Kanäle auf ihrem Grundstück in gewissen Zeitabständen überprüfen zu lassen. Dadurch soll sichergestellt werden, dass Schäden an den Leitungen rechtzeitig erkannt und behoben werden können, bevor sich aus den Lecks Schäden für die Umwelt ergeben.

1.2. Getrennte Leitungen für Abwasser und Trinkwasser

Trinkwasser und Abwasser werden nicht nur in der Nebenkostenabrechnung getrennt aufgelistet. Auch im Haus muss man für beide Systeme getrennte Leitungen verlegen. Wer seine Abwasserleitungen dabei in Eigenregie verlegt, kann viel Geld sparen – zumal dafür noch nicht einmal besondere handwerkliche Fähigkeiten notwendig sind. Benötigt werden sogenannte PE-Rohre aus Polyethylen, die leicht zu montieren sind und über eine lange Lebensdauer verfügen, sowie diverse passende Formteile wie Bögen mit verschiedenen Winkeln und T-Stücke.

1.3. Abwasserleitungen selbst verlegen

Zunächst muss der geplante Verlauf der Abwasserleitungen markiert werden. PE-Rohre können dabei immer nur geradlinig verlegt werden. Für Richtungsänderungen werden entsprechende Rohrbögen benötigt. Aus dem Verlauf kann dann ermittelt werden, wie viel Material benötigt wird. Ist dies geschehen, beginnt man mit dem Aushub des Rohrkanals. Die Rohre müssen mindestens 80 cm tief im Erdreich verlegt werden, um vor Frost geschützt zu sein. Zudem muss man beim Ausheben auf ein Gefälle von einem Zentimeter pro Meter Rohrlänge achten. Das eigentliche Verlegen der Rohre geschieht dann recht einfach. Jedes Rohr ist mit einem Spitzende und einem Muffenende ausgestattet. In Letzterem befindet sich eine Nut, in der ein entsprechender Dichtungsring eingelegt werden muss. So werden die Rohre nach und nach montiert. Danach füllt man den Kanal wieder mit Erde – am besten schichtweise. Das bedeutet, dass eine Erdschicht von etwa 30 Zentimetern eingefüllt und dann leicht verdichtet wird, indem man die Erdschicht festtritt. So verfährt man, bis die Kanäle wieder vollständig mit Erde aufgefüllt sind. Foto: djd/Kanal-Türpe GmbH & Co. KG