Bei der Absetzprobe wird gemessen, wieviele Schwebstoffe in der Abwasserprobe sich innerhalb einer bestimmten Zeit am Boden eines Gefäßes absetzen. Die Menge dieser abgesetzten Stoffe wird nach 30 Minten in dem Verwendeten Imhoff-Trichter abgelesen.

Falls das Haus des Kläranlagenbetreibers unter der Stelle liegt, in welche das Abwasser eingeleitet werden soll (z.B. ein Fluss oder Vorfluter), so muss das Abwasser mittels einer Pumpe angehoben werden.

Das normale Verfahren des freien Gefälles funktioniert hier also nicht - es wird durch diese Abwasserhebeanlage technisch nachgeholfen.

Es wird gemessen, wieviel Sauerstoff die im Abwasser vorhandenen Bakterien innerhalb von 5 Tagen verbrauchen. Ist der Wert hoch, verbrauchen die Bakterien viel Sauerstoff und das Abwasser ist noch nicht sehr gut geklärt worden. Der obere Grenzwert liegt in Deutschland bei 40mg/l.

Falls das Grundwasser so hoch ist, daß der Klärbehälter zum Teil darin versetzt wäre, so könnte es passieren, daß der Klärbehälter, trotz seines enormen Gewichtes, nach oben, aus dem Boder herausgedrückt würde (Ähnlich wie ein Korken, der sich selber aus dem Wasser drückt und oben aufschwimmt). Um dies zu verhindern werden die Behälter mit einer breiteren Kante am Behälterboden versehen, so daß sich dieser sozusagen im Boden "festhakt". Diese wird als Auftriebsicherung bezeichnet.
Es wird gemessen, wieviel Sauerstoff die chemischen Faulungs-/Reinigungsprozesse im Abwasser verbrauchen. Hohe Werte, also ein hoher Verbrauch an Sauerstoff bedeuten, daß das Abwasser noch nicht sehr gut geklärt wurde. Der obere Grenzwert liegt in Deutschland bei 150mg/l.

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Rechtliche Voraussetzungen Wir wollen hier nicht intensiv auf die rechtlichen Aspekte der Kleinklärtechnik eingehen. In Kürze die wichtigsten Gesetze, die die Klärung und Einleitung von Schmutzwasser betreffen: Bundesrecht