Wurzeleinwuchs in Grube (Ringbau)

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54 Jahre 6 Monate her #4168 von
Hallo,

bei der Kläranlage, die wir mit dem Hauskauf vor einigen Jahren übernommen haben, ist ein Problem aufgetreten.
Der Behälter (6000 l) ist aus Beton in Ringbauweise erstellt und wurde 1984 erbaut. Es handelt sich hier um ein Drei-Kammer-System, wo nun festgestellt wurde, dass feine Wurzeln in etwa 3 Metern Tiefe zwischen den Ringen hineingewachsen sind und die Grube somit jetzt undicht ist.
Die Wartungsfirma will nun versuchen, mit einer Dichtungsmasse den Behälter abzudichten, nach ersten Aussagen jedoch soll das nur eine kurzfristige Lösung sein. Maßnahmen wären nach deren Meinung: Anlage versetzen oder Baum (25jähriger Ahorn, nur wenige Meter entfernt) fällen, bzw. Wurzeln großflächig entfernen.
Gibt es eine weniger drastische Lösung, den Behälter dauerhaft dicht und wurzelfest zu bekommen? Leider kenne ich mich mit entsprechenden Materialien überhaupt nicht aus und hoffe, dass mir jemand eine gute Antwort liefern kann, denn die Wartungsfirma zeigt vorerst nur Schulterzucken.

Vielen Dank und viele Grüße

Steve

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54 Jahre 6 Monate her #4170 von
guten abend,

ein baum, nur wenige meter einem schacht entfernt (ringbauweise oder monolithische bauweise), die wurzeln finden im eher lockeren erdreich immer ihren weg zu den schwachstellen (bei mono-behältern ist der aufsatz das problem).
leider muss ich die meinung deiner fachfirma sehr stark unterstützen. fällen des baumes ist die kostengünstigte und beste lösung. alles andere wird teurer im endeffekt und ist als sanierungsmaßnahme nur als lösung auf zeit.
lieber dann zusätzlich einen neuen baum pflanzen (etwas weiter weg).

gruß
KLARA

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54 Jahre 6 Monate her #4172 von
Herzlichen Dank für die Antwort!
Anfang der Woche kommt die Firma zum Abdichten, dann werden wir mal schauen, wie groß oder klein der eigentliche Schaden ist, den die Wurzeln verursacht haben.
Wenn das Fällen des Baumes tatsächlich die kostengünstigste Alternative ist, wird er wohl dran glauben müssen und gutes Brennholz abgeben.

Viele Grüße,
Steve

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54 Jahre 6 Monate her #4190 von
Hallo,
es gibt sehr wohl noch eien Alternative:

Schachte den Ring, Ringe außen mit einem Bagger auf, Löffelbreite, bzw. Breite des kleinsten Greifers, und verfülle diesen Raum mit:
Dernoton. ( www.dernoton .de )

Ist garantiert Wurzelfest und die zuverlässigtse Methode, weil auch die Gruibe selber gaantiert ( meien Meinung ) dicht werden wird.

Bitte mal die HP lesen und den Eigner anrufen, der berät sehr gut und zeigt alle Vor-Nachteile auf.

Viel erfolg

UM

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54 Jahre 6 Monate her #4249 von
mmmh

ja, eine komplette dichtung von bindigen boden ca. 30cm um den behälter herum ist zwar eine mögliche lösung...
aber bei kappen der baumwurzeln in sehr kurzer nähe und im direkten wurzelbereich (instabilität des baumes sehr gut möglich) nicht vorteilhaft. auch bei den erwähnten erdarbeiten sind die kosten für neuen einen behälter fast zu erreichen. was selbstverständlich eine simple baumfällung um einiges übersteigt...
zudem wäre zusätzlich zur neuen bodenschicht ein vlies nötig.

gruß
KLARA

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54 Jahre 6 Monate her #4255 von
Eine Sanierung ist sicher eine Option, nur sollte man vorher die Qualität des Betons prüfen lassen. Die Grube wird in Kürze 30 Jahre....der Beton sieht da in der Regel nicht mehr so gut aus.

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