
Kleinkläranlagen
Mit den folgenden Themen erfahren Sie alles wichtige über Kleinkläranlagen. Sie finden Links zum Preisvergleich, so wie zu technischen Erklärungen, Fragen zur Zulassung wie genau eine solche vollbiologische Kläranlage funktioniert und welche Vor- und Nachteile die verschiedenen Systeme bestizen.
Preise vergleichen - Hilfe erhalten
Der Bereich "Förderung" bietet viele Hilfen zur Beantragung der Kleinkläranlage, so wie zu den Fördermaßnahmen in einzelnen Bundesländern.
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- So funktioniert's
- Planung
Wir hoffen, dass die Informationen eine Hife sind. Sollten Sie spezielle Fragen zum Bau einer Kleinkläranlage haben, so können Sie diese Fragen auch gerne in unserem Forum stellen. Hier sind viele Klärfirmen und Behördenvertreter gerne bereit genauer auf Fragen einzugehen!
Das hilft weiter ...
- Im Bereich Firmen-Präsentationen können Sie die Systeme der meisten Hersteller finden, die in Deutschland anbieten. Sie finden Kontaktadressen, so wie Informationsmaterial über die Kleinkläranlage des jeweiligen Herstellers.
- Planung & Tipps liefert Ihnen Checklisten und Praxistipps zur Erstellung und Betrieb Ihrer eigenen Kleinkläranlage.
- Videos - hier sind die Vodeos der einzelnen Hersteller zusammengetragen, die Ihre Anlagen z.B. bei Youtube vorstellen. Wir wünschen viel Spaß beim Ansehen!
Wo benötigt man Kleinkläranlagen?
Kleinkläranlagen reinigen Abwasser für Einwohnerzahlen von 4 bis 50 Einwohnerwerten (EW). Damit sind sie bei Einzelhäusern, kleinen Siedlungen, Gastwirtschaften oder Schutzhütten einsetzbar – also überall da, wo ein Anschluss an das öffentliche Kanalnetz aus kostengründen oder technisch nicht möglich ist.
So reinigen Kläranlagen das Abwasser
In der Regel haben solche Kleinkläranlagen ein Absetzbecken (zum Beispiel Dreikammerabsetzgrube), in dem sich die im Abwasser vorhandenen Feststoffe und schwimmende Fette abtrennen. Danach folgt eine biologische Reinigungsstufe – hier übernehmen nätürlich vorhandene Bakterien die Verarbeitung und Reingung des Abwassers (ganz wie in Flüssen oder im Boden). Um diese Bakterien möglich aktiv zu halten gibt es verschiedene Verfahren in der Klärtechnik, die bei Kleinkläranlagen Anwendung finden:
Belebtschlammverfahren im Durchlaufbetrieb oder intermittierend SBR – einfach gesagt wird hier das Abwasser mit Luftblasen durchströmt, so dass die Bakterien darin gut „atmen“ und das Abwasser verdauen bzw. reinigen können.
Festbettverfahren (Pflanzenkläranlage, Tropfkörper, getauchtes Festbett, Sandfilterkläranlagen, Abwasserverrieselung) – hierbei sind im Abwasser zusätzliche Materialien eingebracht, auf welchen sich Bakterien gut ansiedeln können.
nichttechnische Anlagen ohne technische Bauteile (zum Beispiel eine Pflanzenkläranlage, Abwasserteich und Bodenkörperfilteranlage)
Membranbelebungsreaktoren (MBR)
Wartung einer vollbiologischen Kleinkläranlage
Bei den Anlagen sind regelmäßige Kontrolle und Wartung der Keinkläranlage nötig und vorgeschrieben, um die Reinigungsleistung der Anlage zu bestätigen. Schließlich will niemand die Umwelt mit Dreckwasser belasten.
Das gereinigte Abwasser wird dann in einen Vorfluter eingeleitet – es kann als offenes Gerinne erfolgen. Eine andere Möglichkeit ist die Versickerung im Untergrund.
Im Allgemeinen wird an die Reinigungsleistung einer Kleinkläranlage eine geringere Anforderung gestellt als bei großen Anlagen. Bei ausreichender Bemessung und guter Wartung ist aber durchaus eine Einhaltung der üblicherweise behördlich vorgeschriebenen Grenzwerte zu erwarten.
Kosten der Kläranlage
Neben den Errichtungskosten fallen Betriebskosten an. Dazu gehören:
- Energiekosten (Stromkosten für Pumpen, Kompressor und Steuerung)
- die technische Wartung der Kleinkläranlage
- die betrieblich notwendigen und behördlich vorgeschriebenen Kontrollen der Ablaufqualität
- die Entsorgung des anfallenden Klärschlammes.
Zu den hier nur kurz angeschnittenen Punkten erhalten Sei auf unseren Seiten ausführliche Erklärungen und wertvolle Hilfen zu Errichtung Ihrer eigenen Anlage!




